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Neuerungen in der Facebook Timeline

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Die Facebook Timeline steht meistens für eine bunte Mischung aus Failvideos, Fotos von Freunden, Veranstaltungstipps und Einladungen. Politische Neuigkeiten und journalistische Inhalte reihen sich ebenfalls mit ein. Die Timeline ist der perfekte persönliche Überblick, langfristiges hin und her surfen ist hier überfällig.

Mit einer Umstellung des Algorithmus sorgt Facebook allerdings nun dafür, dass öffentliche Beiträge von Unternehmen oder Medienseiten weniger Aufmerksamkeit bekommen. Mithilfe von Algorithmen versucht Facebook vorherzusagen, mit welchen Posts der Nutzer wahrscheinlich am meisten interagieren wird. Das sind wahrscheinlich Posts von Freunden oder Familienmitgliedern. Posts von Medien, Parteien oder anderen Einrichtungen werden in der Hierarchie eher zurückfallen.

Facebook hofft dadurch, dass die Nutzer wieder aktiver werden und mehr Zeit auf der Seite des sozialen Netzwerks verbringen und auch mehr interagieren. Grund für die Änderungen ist die wachsende Beliebtheit von Messengerdiensten und eher bildlastigen sozialen Netzwerken wie Snapchat und Instagram. Diese Dienste ziehen die Aufmerksamkeit der vor allem jüngeren Nutzer von Facebook ab. Seitenbetreiber erscheinen grundsätzlich auch weiterhin im Newsfeed, aber eben bevorzugt, wenn sich der Freundeskreis darüber austauscht. Priorisiert behandelt werden auch Bewegtbildinhalte, wie beispielsweise Livestreams von Sportereignissen. Wie schaffen es Seitenbetreiber dennoch in den Newsfeed ihrer Nutzer?

Sie müssen sich ihren Platz im Newsfeed über Facebooks Anzeigenplattform erkaufen, also über gesponserte Posts. Das Problem: Die Zahl der Anzeigenplätze ist begrenzt und wird laut Facebook auch nicht erhöht. Die Nachfrage bleibt allerdings hoch. Das führt zu steigenden Preisen der Anzeigen. Auswirkungen der Unternehmen sind also: weniger Reichweite und steigende Anzeigenpreise. Jedem Seitenbetreiber sollte klar sein: Einen Facebookkanal für kostenlose Reichweite zu betreiben ist nicht mehr zeitgemäss. Allerdings gibt es noch einen letzten Hoffnungsschimmer: Der User kann in den Einstellungen selbst dafür sorgen, dann die Beiträge von Seiten denen sie folgen, ganz oben im Newsfeed auftauchen.

Maria
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