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zu letzt aktualisiert: 25-07-2017

Facebook: Messenger Ads ab sofort weltweit verfügbar

Ab sofort gibt es neue Werbemöglichkeit im sozialen Netzwerk Facebook. Unternehmen können ihre Werbung jetzt auch in der Messenger-App des Sozialen Netzwerks darstellen. Nach ersten Tests in Australien und Thailand, sind die sogenannten Messenger Ads nun weltweit verfügbar. Laut Unternehmensangaben zählt der Messenger monatlich mehr als 1,2 Milliarden Nutzer und Werbung ist für Unternehmen entsprechend attraktiv.

Unternehmen haben so die Möglichkeit die Reichweite der Kampagnen auszudehnen und bessere Ergebnisse zu erzielen. User können dort erreicht werden, wo sie bereits aktiv sind und interagieren. Auch die technische Umsetzung ist einfach. Die Messenger Ads sind im Werbeanzeigenmanager und im Power Editor verfügbar. Kunden können  beim Messenger sämtliche Werbe- und Targetingoptionen nutzen, die sie bereits von dem Sozialen Netzwerk kennen.

Zum Start erhält ein kleiner Prozentsatz der Messenger User erhält erste Werbeinblendungen im Home-Bildschirm der Messenger-App. Tippt ein Nutzer dann auf eine Werbeanzeige, wird er zu dem Ziel weitergeleitet, das beim Erstellen der Werbeanzeige ausgewählt wurde. Das kann beispielsweise eine Webseite oder auch eine Unterhaltung im Messenger sein. Eine kleine Einschränkung gibt es zum Start zunächst: Werbende können ihren Kampagnen dem Messenger nur dann hinzufügen, wenn sie die Kampagnenziele Traffic und Conversion verwenden.

Advertiser können mit der neuen Funktion generell offensiver werben und ihr Targeting verschärfen. Nur für den User selbst ist die Funktion nicht optimal. Beim Blick auf die letzte Konversation mit dem Freund mit Werbung konfrontiert zu werden kann möglicherweise als störend empfunden werden.

Abzuwarten bleibt auch wie die Werbeanzeigen gestaltet sein. Sind sie möglicherweise auf die Keywords in den Nachrichten ausgerichtet? Wie könnte Facebook dann datenschutzrechtliche Aspekte erklären? Abzuwarten bleibt auch wann entsprechende Ads in der Facebook-Tochter Whatsapp vorzufinden sind. Sicherlich wird Facebook weiter aktiv sein, um die Vormachtstellung im Bereich soziale Netzwerke weiter auszubauen.

Maria
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