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5 Tipps für eine erfolgreiche Videoproduktion

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Erklärvideo: Das sind die Trends 2019

Auf Wiedersehen Text, auf Wiedersehen Bild – willkommen Video. Rund 33 % aller Internet-User schauen inzwischen täglich Online-Videos – Tendenz steigend. Ob Erklärvideo, Imagefilm oder Produktvideo – das Bewegtbild ist auf dem Vormarsch. Doch nicht jedes Video kann seinen Zuschauer auch fesseln. Das gewisse Etwas muss es haben. Doch wie bekommt es dieses gewisse Etwas? Hier sind 5 Tipps für eine erfolgreiche Videoproduktion.

Tipp 1: Liefern Sie eine Videoproduktion mit Mehrwert

Machen wir uns nichts vor: Niemand wartet auf Ihr Video. Sie müssen sich Ihre Zuschauer erst verdienen. Und das ist harte Arbeit. Mit einem Allerwelts-Video werden Sie kaum aus der Content-Masse hervorstechen. Sie müssen dem Rezipienten schon etwas bieten – ohne Mehrwert, keine erfolgreiche Videoproduktion.

Einfach darauf losdrehen ist damit nicht unbedingt die beste Idee. Sie brauchen ein Konzept: Welche Bedürfnisse hat meine Zielgruppe? Wie kann ich sie befriedigen? Was habe ich, was die Konkurrenz nicht hat? Warum sollte der Zuschauer ausgerechnet meine Videoproduktion teilen? Das ist gar nicht so leicht zu beantworten. Nicht einmal Videoprofis schütteln sich das Konzept aus dem Ärmel. Zum Glück gibt es bei der Videoproduktion drei zentrale Orientierungspunkte:

Die informative Videoproduktion

Es ist alles gesagt – wirklich alles? Vielleicht hat Ihre Zielgruppe noch Fragen. Machen Sie Ihr Video zur Frage-Antwort-Runde. Werfen Sie typische Fragen auf und liefern Sie gleich die passende Antwort mit. Ob Produktvorteile, Einsatzbereiche oder Serviceleistungen – wer etwas wissen will, bleibt dran.

Die emotionale Videoproduktion

Gefühle sind Macht – so auch bei der Videoproduktion. Wer Emotionen weckt, bleibt länger im Gedächtnis. Und dem nicht genug: Emotionale Clips lösen etwas im Rezipienten aus. Er will etwas tun, selbst aktiv werden. Nicht umsonst steigt bei gefühlsbetonten Videoproduktionen die Bereitschaft, sie zu kommentieren, zu liken oder zu teilen.

Ihr Ziel erreichen Sie aber nicht nur mit positiven Emotionen wie Freude, Motivation und Glück. Auch Negativismus wie Angst, Mitgefühl und Betroffenheit kommt beim Rezipienten an.

Die unterhaltsame Videoproduktion

Hand aufs Herz: Wann sind Sie am empfänglichsten für Video-Content? Wenn Sie beschäftigt sind? Wohl kaum: Die meisten Nutzer greifen aus Langeweile zum Smartphone. Sie wollen sich ablenken, gut unterhalten werden. Geben Sie ihnen, was sie wollen.

Machen Sie aus Ihrer Videoproduktion ein kleines Entertainment. Bringen Sie den Zuschauer zum Lachen. Überraschen Sie ihn. Bauen Sie Spannung auf. Erschrecken Sie ihn. Alles ist erlaubt, bis auf eines: Langeweile.

Tipp 2: Kommen Sie in Ihrer Videoproduktion auf den Punkt

Der Mensch hat eine Aufmerksamkeitsspanne von durchschnittlich 8 Sekunden. Sprich: Er kann sich lediglich 8 Sekunden lang voll und ganz einer Sache hingeben. Danach flacht die Konzentration ab. Das heisst für Sie: Sie müssen schnell sein. Verzichten Sie auf ausschweifende Einleitungen. Kommen Sie lieber auf den Punkt – je früher, desto besser. Ansonsten kann der Rezipient Ihre Botschaft verpassen.

Auch bei der Botschaft selbst zahlt sich Prägnanz aus. Fassen Sie sich kurz, beschränken Sie sich auf das Wesentliche und verlagern Sie ausschmückende Details an das Ende des Videos. Innerhalb der ersten Sekunden muss alles Wichtige geklärt sein.

Wichtig: Auch beim Videotitel ist Genauigkeit gefragt. Er ist schliesslich die Visitenkarte der Produktion. Er entscheidet über „klicken“ oder „nicht klicken„. Doch was zeichnet einen klickstarken Titel aus:

  • das wichtigste Keyword an erster Stelle
  • kurz und kompakt statt lang und schwerfällig
  • Appetit anregen statt Appetit stillen

Tipp 3: Optimieren Sie Ihre Videoproduktion für Mobilgeräte

Die meisten Videos rufen wir nicht mehr auf dem PC oder Laptop ab. Wir tun es unterwegs. Umso ärgerlicher, wenn das Video unserer Begierde nicht für Mobilgeräte optimiert ist. Nicht umsonst heisst es vor jeder neuen Kreation „Mobile first„:

  • Wählen Sie für jeden Channel das passende Format aus: Da die meisten User lieber in der Vertikalen anstatt in der Horizontalen Videos schauen, empfiehlt sich eine vertikale Videoproduktion.
  • Machen Sie den Content auch ohne Ton verständlich. Bieten Sie dem Rezipienten zum Beispiel Untertitel an.
  • Nutzen Sie gut lesbaren Text und einprägsame Logos.

Tipp 4: Lassen Sie den Zuschauer an der Videoproduktion teilhaben

Ein anstrengender Tag im Büro liegt hinter Ihnen. Die Strassenbahn war wieder einmal hoffnungslos überfüllt. Die Schlange an der Supermarktkasse hat Ihnen den Rest gegeben. Jetzt wollen Sie nur noch eins: nichts tun. Um jede Videoproduktion, die Ihnen jetzt noch eine Entscheidung abverlangt oder Sie zum Nachdenken bringt, machen Sie einen hohen Bogen. Wenn sie Ihnen aber sagt, was Sie tun sollen, lassen Sie sich gerne darauf ein.

Nicht umsonst braucht ein erfolgreiches Video Call-to-Action-Buttons, klare Handlungsaufforderungen für den Zuschauer. Diese sollten sich aber nicht allein in der Videobeschreibung verstecken. Sprechen Sie sie aktiv in der Videoproduktion aus. Wie Sie es angehen, bleibt ganz Ihnen überlassen.

Entweder Sie lassen es einen Sprecher für Sie tun oder Sie greifen auf Aufforderungen und Verlinkungen im Abspann zurück. Eine besonders elegante Lösung ist das Overlay mitten im Video. Subtil fordert es den Zuschauer zu einer Handlung auf, ohne ihn aber vom Inhalt abzulenken.

Beim Call-to-Action kommt es aber nicht nur auf das Wann und Wo an. Auch das Wie zählt. Die Handlungsaufforderung soll ankommen, aber sich nicht aufdrängen. Zu den beliebtesten Call-to-Actions gehören:

  • kaufen
  • klicken
  • liken
  • folgen
  • einen Kommentar hinterlassen
  • teilen
  • nächstes Video ansehen
  • Kontakt aufnehmen
  • Kanal abonnieren

Tipp 5: Machen Sie Werbung für Ihre Videoproduktion

Wem nützt das informativste, emotionalste oder unterhaltsamste Video, wenn es nicht geklickt wird? Selbstverständlich können Sie Ihre Kreation auf YouTube oder Facebook stellen und auf den grossen Durchbruch hoffen. Doch mit Posten und Abwarten ist es meist nicht getan. Sie müssen etwas für Ihren Erfolg tun. Sie wollen schliesslich nicht nur Bestandskunden ansprechen, sondern vor allem Neukunden anlocken.

Und genau dafür brauchen Sie Unterstützung von aussen. Schalten Sie Ihren Content als Anzeige auf Social Media-Kanälen. Gehen Sie Kooperationen mit vielversprechenden Online-Portalen und Partner-Websites ein. Arbeiten Sie mit Influencern zusammen, die Ihrem Produkt und Ihrer Zielgruppe entsprechen.

Ein weiteres Plus von Social Media-Werbung ist Retargeting. Sie müssen sich Ihr Video wie eine Art Köder vorstellen, den Sie potenziellen Interessenten vorwerfen. So können Sie sich gezielt diejenigen User herausfiltern, die tatsächlich an Ihren Themen interessiert sind. Ihre Streuverluste halten sich damit in Grenzen.

Doch Werbung allein macht noch keinen Videoerfolg. Auch die Nachkontrolle ist nicht zu unterschätzen: Denn wie kommt Ihr Video eigentlich an? Reportings verraten es Ihnen. Sie geben Ihnen relevante Zahlen an die Hand und machen damit Ihren Erfolg messbar. Wie viele Zuschauer hat Ihr Video bislang angelockt? Wie fallen die Rezensionen aus? Was lässt sich über die Zuschauerbindung sagen? Lernen Sie Ihre Rezipienten kennen.

Maxi
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